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Lipizzaner – Historische Daten

Lipizza (d.h. “das Land der Linden”) befindet sich wenige Kilometer nördlich von Triest. Es wurde vom Erzherzog Karl der Steiermark, drittgeborener Sohn von Kaiser Ferdinand I. von Österreich, für die neue Zuchtanlage ausgewählt. Grund dafür war die gute Qualität der Pferde, die sich im Carso und im Gebiet von Aquileia befanden und das gesunde Klima der italienischen Region, sowie die Nähe der traditionellen Pferdezuchtgebiete. Am 10. Mai  1580 trafen die ersten Zuchtstuten in Lipizza ein, die aus den Gebieten von Aquileia, der Poebene und Verona kamen, d.h. aus jahrhundertealter Auslese italienischer Züchtung. Weitere Zuchtstuten einer Rasse, die sich elegant bewegte und von großer Statur war, wurden aus der iberischen Halbinsel geholt Wenig später wurden einige andalusische Zuchthengste und einige Zuchtstuten der selben Rasse importiert. Man sieht aber deutlich den beachtlichen italienischen Beitrag an der Kreation der neuen Zucht, die schon nach kurzer Zeit in ganz Europa und auf der ganzen Welt berühmt  wurde. So entstand die älteste Pferderasse Europas: „das Lipizzanerpferd“.

Das Land der Linden war bis zum 2. Weltkrieg italienisches Territorium, danach erlitt es das gleiche Schicksal wie das angrenzende Fiume. Italien hat aber nicht nur für viele Jahrhunderte diesen wichtigen Schatz „beherbergt“ und nicht nur die ersten Zuchtstuten geliefert, sondern weiterhin an der Entstehung und Auslese der wichtigsten Lipizzanerblute beigetragen.  Noch heute tragen zwei von den sechs ursprünglichen, männlichen Familien italienischen Ursprungs den Namen „Stammvaterzuchthengste“. Die moderne Lipizzanerzucht basiert sich heute auf die „sechs Ursprünge“ die von folgenden Zuchthengsten abstammen:

  • Conversano – Rappe, geboren im Jahr 1767, importiert aus Neapel;
  • Napolitano – Brauner, geboren im Jahr 1790, importiert aus Neapel;
  • Pluto – Weißer, geboren im Jahr 1765 in der königlich dänischen Zucht Frederiksborg;
  • Favory – Fuchs, geboren im Jahr 1779 in der Hofzucht Kladrub;
  • Maestoso - Weißer, geboren im Jahr 1773 in der Hofzucht Kladrup
  • Siglavy - Weißer, geboren im Jahr 1810 importiert aus Arabien.

Die derzeitige Züchtung reiner Lipizzanerpferde stammt definitiv von zwei italienischen Zuchthengsten, zwei Kladrup, einem dänischen und einem orientalischen Araber ab.

Jugoslawien und somit auch Serbien, genau wie Italien und Österreich, schaffte es eine große Anzahl kompletter Familien der Lipizzanerrasse und den seit 427 Jahren selezionierten  wichtigen genetischen Pferdebestand zu erhalten. Zur Vervollständigung kam dann im Jahre 1969 der Hengst Tulipan dazu, der aus den Ställen von Szilvasvarad aus Ungarn kam.

Daher ist es die Behauptung überflüssig, dass die o.g. Länder heute noch die bedeutende Weltproduktivität dieses prächtigen Vierbeiners repräsentieren. 

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